Hochbeet anlegen und eigenes Gemüse auch ohne Garten züchten!

sisi / November 01 2019

Die Zahl der Menschen, die naturbelassen leben möchten, steigt ständig. Man greift immer öfter zu selbstproduziertem Obst und Gemüse. An erster Stelle ist der Geschmack mit diesem der gekauften Obst-und Gemüsesorten gar nicht zu vergleichen. Zweitens ist selbstangebautes Obst und Gemüse  garantiert chemie- und pestiziedenfrei. Um eigenes Gemüse anzulegen, braucht man keinen großen Garten. Selbst im kleinen Hof, auf der Terrasse oder dem Balkon kann man frisches Gemüse und duftende Kräuter züchten. Dies ist dank moderner Hochbeete möglich! Diese sind nicht nur bei Platzmangel sehr praktisch, sondern zählen seit einigen Jahren zu den Gartentrends, die für eine optische Verschönerung des Gartens, Balkons oder der Terrasse sorgen. Wir möchten Ihnen heute einige der Vorteile des Hochbeetes aufzählen und zeigen, wie dieses befüllt wird.

Eigenes Gemüse im Hochbeet züchten

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Vorteile der Hochbeete

Hochbeete geben nicht nur die Möglichkeit, dort zu gärtnern, wo es kaum denkbar ist, sondern sie besitzen auch einen hohen dekorativen Wert. Außerdem haben diese viele weitere Vorteile. Wie der Name es schon verrät, hat das Hochbeet eine erhöhte Pflanzfläche, die die Gartenarbeit erleichtert. Die bequeme Stehposition beim Arbeiten vermeidet Rücken- und Knieschmerzen, die der üblichen Bewirtschaftung des Gartens begleiten. Dies ist besonders für ältere Menschen vorteilhaft. Das Hochbeet stellt ein Hindernis für Nacktschnecken und andere ungebetene Gäste dar. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Zusammensetzung der Erde perfekt auf die Pflanzen, die Sie einsäen möchten, abstimmen können und somit für eine nährstoffreichere Mischung als die übliche Gartenerde sorgen. Für die rein optische Gestaltung können Sie die Hochbeete als eine schöne Abgrenzung zwischen Obst, Gemüse und Blumen benutzen. Auf Terrasse und Balkon stellen sie noch einen Sichtschutz vor neugierigen Augen dar.

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Das Hochbeet befüllen

Das Hochbeet kann als eine Art Komposter eingesetzt werden, was ein weiterer wichtiger Vorteil ist. Dieses wird in Schichten befüllt und durch die natürlichen Verrottungsprozesse werden Pflanzen mit Nährstoffen und ausreichender Wärme versorgt. Generell gilt: nach oben hin wird das Füllgut feiner. Die unterste Schicht sollte aus Baum- und Strauchschnitt sein und übernimmt die Rolle einer Drainage. Darüber kommen Kompost und Blumenerde. Alle Schichten sollten etwas gleich hoch sein. Je nach dem, was für eine Gemüsesorte Sie einpflanzen möchten, gibt es verschiedene Zusammenstellungen und einige Schichten werden mehr als andere benötigt. Durch den Verrottungsprozess fällt der Inhalt in einem Jahr um etwa 10 bis 20 Zentimer zusammen und das Hochbeet sollte einfach mit neuer Erde nachgefüllt werden. Etwa alle fünf Jahre sollte die Füllung des Hochbeetes komplett ausgetauscht und die Schichten neu angelegt werden. Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung für das Befüllen.

Hochbeete gibt es aus verschiedensten Materialien, wie beispielsweise aus Edelstahl, Holz und Kunststoff. Diese versprechen neben besserer Langlebigkeit auch die perfekte Anpassung an die Gesamtgestaltung. Also, suchen Sie das beste Hochbeet für sich aus und züchten Sie Ihr eigenes Gemüse selbst auf beschränktem Platz im Freien.

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